• Die wunderbare Leichtigkeit des Seins

    Egal welche Zeitschrift ich in der letzten Zeit aufgeschlagen habe – das Wort „Detox“ springt mich überall an. Versuche, diesem Wort zu entkommen gestalten sich schwierig, irgendwie habe ich keine Chance – es holt mich gnadenlos ein. Auch in meiner Arbeit begegnet es mir unverdrossen – kein Wunder, schreibe ich ja selbst darüber, wie gut es tut, zu Beginn des Frühlings den Körper von den „Schlacken des Winters“ zu befreien und einer neuen Leichtigkeit des Lebens Einlass zu gewähren.
    Trotzdem – das Wort Detox erzeugt in mir immer wieder ein Unbehagen, das sich nach längerer Betrachtung zusammensetzt aus „könntest schon mehr Sport machen“ + „den Nudelauflauf gestern hättest dir sparen können“ + „ein Glas Wein hätte auch gereicht“ und so weiter. Ein Unbehagen, dass mit jedem vermeintlichen „hätte, sollte, könnte“ die Spuren des schlechtes Gewissen im Kopf vertieft, das aber nicht weiterhilft. Mir schon gar nicht!

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  • Darf ich vorstellen? Chlorella, die Super Alge!

    Chlorella unterstützt eine schlanke TailleZündstoff für den Stoffwechsel

    Im Herbst letzten Jahres war ich bei einer Bioresonanz-Testung um herauszufinden, welche Lebensmittel mich in der Reduktion einiger Kilos behindern. Abgesehen von der eher unerfreulichen Liste von Lebensmitteln, die unter die Rubrik „Verzicht“ gefallen sind (Kürbiskernöl zum Beispiel, geradezu unerhört für eine Steirerin!), erteilte mir die gestrenge Ernährungsberaterin noch zwei Auflagen: Erstens – meine tägliche Kalorienzufuhr sollte unter 1.200 kcal liegen.
    Zweitens – um den Stoffwechsel zu „zünden“, müsste ich meine Proteinzufuhr von 15 g auf mindestens 50 g – 60 g pro Tag erhöhen.
    Schwierig für mich war am Anfang die Geschichte mit dem Eiweiß. Ich esse seit 12 Jahren kein Fleisch, seit 5 Jahren keinen Fisch, da fehlen mir in Wahrheit die wichtigsten Quellen. Nur mit Kichererbsen & Co. komme ich da nicht wirklich weit. Ich hab‘ mich also auf die Suche gemacht und Chlorella gefunden. Weiterlesen

  • All about Superfood / Teil II

    Heimisches Superfood:

    Unsere heimatlichen Gefilde bieten eine Fülle von wunderbar wertvollen Obst- und Gemüsesorten, die unserem Körper und unserer Gesundheit gut tun. Ich hatte wirklich die Qual der Wahl, eine repräsentative Auswahl zu treffen, die ich euch nun gerne vorstellen darf:

    Superfood ArtischockeDie Artischocke – schmackhafte Verwandte der Distel

    Die Artischocke galt schon im antiken Rom als sehr gesund und bekömmlich. Bereits damals kannte man den verdauungsfördernden Effekt. Sie regt den Appetit an, wirkt blutreinigend, entgiftend und harntreibend. Außerdem enthält sie einen hohen Anteil an Cynarin, einer (erst 1954 entdeckten) Substanz, welche die Galle und die Leber unterstützt und den Cholesterinspiegel senkt. Da verwundert es nicht, dass die Artischocke 2003 zur Arzneipflanze des Jahres gewählt wurde. Zusätzlich ist die Artischocke auch noch reich an Kalium und Magnesium und enthält viel Folsäure,  Vitamin C sowie Kupfer, Eisen, Phosphor, Vitamin B3 (Niacin), Vitamin B6, Zink, Vitamin B5 (Pantothensäure) und Kalzium.

    Superfood TomatenParadeiser –  sommerfrische Verführung im roten Mäntelchen

    Hauptbestandteil der Paradeiser (oder Tomaten) ist Wasser (etwa 95 %), außerdem enthält sie die Vitamine A, B1, B2, B3, C und  Vitamin E,  sekundäre Pflanzenstoffe sowie Mineralstoffe (Kalium) und Spurenelemente. Der rote Farbstoff ist Lycopin, ein Carotinoid, das die Abwehr stärken soll, da es antioxidativ wirkt und das Risiko bestimmter Krebserkrankungen senken soll. Damit es seine Wirkung entfalten kann, muss man die Tomaten allerdings erhitzen. Im Sommer sind sie einfach herrlich erfrischend und auch ein optisch hübscher Farbtupfer bei vielen Gerichten.Weiterlesen

  • All about Superfood / Teil 1

    Immer wieder tauchen in diversen Medien Artikel auf, die uns ähnliche Geschichten erzählen: Irgendwo im verborgenen Regenwald lebt ein indigenes Volk, das seit Jahrhunderten eine besondere Beere (oder Pflanze oder Nuss) verwendet, die reich ist an Antioxidantien, Vitaminen, Omega Fettsäuren und Spurenelementen. Es wird auf verschiedene – meist nicht nachvollziehbare – Studien verwiesen. So sollte dieses Wunder-Lebensmittel = Superfood aus der Natur sogar Heidelbeeren, Sauerkraut oder Zimt in ihrer gesundheitlichen Wirkung übertreffen. Möglicherweise beugen seine Inhaltsstoffe sogar Krebs oder Herzinfarkt und eventuell sogar  Alzheimer vor.

    Kommt Ihnen das bekannt vor? Solche und ähnliche Geschichten werden auch in Food-Blogs verbreitet und sollen zum Kaufen von anregen. Wir wollen doch alle superfit, superjung und superschön werden. Der Sammelbegriff für diese wundersamen Lebensmittel: SUPERFOOD.

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  • Cellulite- besser lebt Frau ohne!

    Bekäme ich für jeden Artikel über Cellulite und Orangenhaut, den ich in meinem bisherigen Leben gelesen habe, einen Euro, ich könnte sofort meine Traumreise in ein Südsee-Paradies antreten. Eine bei Frauen selbst-zerfleischende Faszination hält offensichtlich als Pate ihre nimmermüde Hand über dieses in Wirklichkeit unleidliche Thema. Welche Frau hat denn wirklich eine makellose Haut – Ganzkörper-bezogen, versteht sich und Photoshop-frei.
    Cellulite - glatte Haut?

    Womit die Evas dieser Welt hadern, ist an sich die besondere Beschaffenheit des weiblichen Bindegewebes: Die Gewebestränge aus Kollagen und Elastin sind extrem elastisch, um eine ausreichende Dehnungsfähigkeit während einer Schwangerschaft zu sichern. Jedoch – auch ohne sich in froher Erwartung zu befinden, können sich die gefürchteten Dellen – besonders in den Bereichen Bauch/Hüfte/Po – bilden, da sich Fettzellen zwischen die Fasern schieben und so für eine zusätzliche Ausdehnung des Gewebes verantwortlich sind.
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