• Müde bin ich….

    Die kalten Tage im März, mit eisiger Kälte, die sich in die Knochen schleicht. Endlos haben sie sich hingezogen, diese Wochen, in denen das Gefühl aufkam, es wird niemals ein Ende haben, mit diesem Winter. Grantige Gesichter waren an der Tagesordnung, egal wo.

    Und dann: Vorgestern, am Ostersonntag noch Schneeregen und schneidiger Nordwind, der die dunklen Wolken vor sich herpeitschte und heute 23 Grad und Saharastaub-erfüllte Luft. Ich befinde mich in einem Zustand, für den ich nur schwer eine Definition finden kann. Frühlingsbeginn, wie wir ihn von früher kannten, gibt es so nicht mehr. Die Übergänge sind scharfkantiger geworden, sogar zwischen Winter und Frühling.

    Die Zeit zwischen Winterschlaf und Frühlingsmüdigkeit

    Wenn im Frühjahr, nach der Zeitumstellung, die Tage länger werden und die Sonne sich wieder häufiger blicken lässt, beginnen im Körper einige hormonelle Veränderungen. Der Mensch nimmt durch die Augen und über die Haut das immer stärker und täglich länger strahlende Sonnenlicht auf. Diese Information gerät ins Gehirn und von dort, ausgehend von der Zirbeldrüse im Mittelhirn, werden die endokrinen Drüsen zur Hormonsekretion angeregt.

    Ebenso wie es in der Natur zu sprießen und zu wachsen beginnt, findet auch im menschlichen Organismus eine Art Erneuerung statt. Angeregt von den Schilddrüsenhormonen, teilen sich die Zellen schneller, alte Zellen fallen dem „Frühlingsputz“ der Makrophagen zum Opfer. Diese Umstellung des Organismus kann schon ganz schön an unseren Energiereserven zehren, die allseits bestens bekannte Frühjahrsmüdigkeit kriecht durch unseren Körper. Während sich der innere Schweinehund sich noch einmal genüsslich rekelt, ist sein Mensch antriebsschwach, reizbar und schlapp wie ein nasser Sack.

    Ich würde sagen, der so lange ersehnte Frühling haut uns sprichwörtlich um, die Begeisterung über die wärmenden Sonnenstrahlen endet im Jammertal der Müdigkeit. Durch die Zeitumstellung haben manche unter uns auch noch das Gefühl eines Jetlags, das bis zu 2 Wochen andauern kann, je nach körperlicher Konstitution.

    Ich weiß was!

    Es gibt die Tipps, die ohnehin schon fast jeder kennt – angefangen von Bewegung an der frischen Luft über gesunde Ernährung bis hin zu Meditation und Ruhe vor dem Schlafen gehen. Ich finde jeden einzelnen von ihnen wichtig – allerdings während des gesamten Jahres! Was tun, wenn ihr diesem Zustand der Müdigkeit nichts abgewinnen könnt und auch Stimmungsschwankungen euch nicht so behagen? Es gibt eine Antwort und die heißt NADH!

    NADH gesprochen: N.A.D.H.

    Ich versuche euch jetzt kurz zu erklären, was es mit dieser an sich körpereigenen Substanz auf sich hat:
    NADH ist die Abkürzung für die reduzierte (und somit energiereiche) Form von Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid. Das H steht für Hydrogenium (Wasserstoff), dem energiereichen Teil dieser Verbindung.
    NADH ist an unglaublich vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Bekommt unser Organismus zu wenig NADH zur Verfügung gestellt, geraten sämtliche Stoffwechselvorgänge aus dem Gleichgewicht. Das NADH ist für den Organismus was die Balancier-Stange für den Seiltänzer ist – nämlich überlebenswichtig!

    Auszug aus standard.at vom 15. Oktober 2000: In einer Studie aus dem Jahr 2000 wurde nachgewiesen, dass NADH als Nahrungsergänzungsmittel dem körpereigenem „Muntermacher“ entspricht, der Energiestoffwechsel der Körperzellen wird deutlich verbessert. Bei der Placebo-kontrollierten Doppelblind-Studie mit Cross-over-Design wurde die Reaktion von 14 Ausdauersportlern im Alter zwischen 18 und 49 Jahren auf das Co-Enzym getestet. Über jeweils vier Wochen wurde täglich 30 Milligramm NADH eingenommen. Die neueste, ernährungsphysiologische Untersuchung zeigte, dass die zusätzliche Aufnahme von NADH den Energiestoffwechsel der Körperzellen deutlich verbessert. „Jetzt haben wir die Bestätigung, dass es wirkt und das bedeutet, dass man jetzt mit den Studien unbedingt weitermachen muss, um auf das Wie und Warum zu kommen“, so Studienleiter Univ. Prof. Dr. Aloys Berg, von der Universität Freiburg im Gespräch. Die neuesten Studien findet ihr natürlich im Internet, hier jetzt alle anzuführen, dazu fehlt einfach der Platz.

    Flotte Boten

    NADH wird zum Aufbau von Neurotransmittern (Botenstoffe im Nervensystem) wie Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin und Serotonin benötigt. Die Hauptaufgabe von NADH besteht im Transport des Wasserstoffs, der bei Stoffwechselreaktionen freigesetzt wird und der daran gebundenen Energie. Daher ist NADH ein hervorragender Energielieferant. Somit kann eine Einnahme bei allen Formen des Energiemangels und einer verminderten Leistungsfähigkeit des Gehirnes hilfreich sein.
    Je mehr NADH also unseren Körperzellen zur Verfügung steht, desto energiereicher fühlen wir uns. Was kannst du mit NADH wieder in die Balance bringen oder auch verbessern?

    • Durchhaltevermögen und Ausdauer – sowohl physisch wie auch psychisch.
    • Regulation des Blutdrucks und der zellulären Reproduktion.
    • Stärkung des Immunsystems.
    • Fähigkeit, geschädigte oder „ausgebrannte” Zellen schneller und effektiver zu reparieren.
    • Gedächtnis und psychisches Wohlbefinden – insbesondere bei Depression, da NADH die Produktion von Neurotransmittern für die Reizweiterleitung stimuliert.

    Im Umkehrschluss heißt das: Steht den Zellen dagegen zu wenig NADH zur Verfügung, sinkt die Konzentration der Neurotransmitter und das Gedächtnis lässt nach.
    Nicht nur in den USA auch in Europa gilt NADH schon seit längerer Zeit als ein potenter Gedächtnisverstärker für alle, die geistig aktiv sind und es auch bleiben wollen. Chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Jet Lag und Depressionen, konnten in mehreren Studien und Anwendungsbeobachtungen durch Einnahme von NADH gebessert werden.

    Frühlingsmüdigkeit ade!

    Empfehlen kann ich euch aus persönlicher Erfahrung das NADH forte von La Vie  2 Kapseln täglich und die geistige und körperliche Fitness werden spürbar besser. Die zweite Kapsel bitte nicht nach 14.00 h einnehmen, sonst könnte es passieren, dass ihr zu spät einschlaft, am nächsten Tag nicht ausgeschlafen seid, und womöglich der Frühjahrsmüdigkeit die Schuld gebt….

     

     

  • Anti-Aging – Geheimwaffe Q10?


    Bevor ich begonnen habe, mich mit dem Thema „Gesundheit“ zu beschäftigen, waren alle Voraussetzungen vorhanden, mir in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Falten ins Gesicht zu zaubern. 12 Jahre als alleinerziehende Mutter mit einem 70-Stunden-Job, wenig Zeit für Sport und frische Luft, zu wenig erholsamer Schlaf, haben meine Blicke in den Spiegel scheu werden lassen. Gesundheitliche Probleme waren weniger körperlicher denn seelischer Natur, Prävention in Form von Nahrungsergänzungen – wie zum Beispiel Coenzym Q10 – ein Fremdwort.

     

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  • All about Superfood / Teil II

    Heimisches Superfood:

    Unsere heimatlichen Gefilde bieten eine Fülle von wunderbar wertvollen Obst- und Gemüsesorten, die unserem Körper und unserer Gesundheit gut tun. Ich hatte wirklich die Qual der Wahl, eine repräsentative Auswahl zu treffen, die ich euch nun gerne vorstellen darf:

    Superfood ArtischockeDie Artischocke – schmackhafte Verwandte der Distel

    Die Artischocke galt schon im antiken Rom als sehr gesund und bekömmlich. Bereits damals kannte man den verdauungsfördernden Effekt. Sie regt den Appetit an, wirkt blutreinigend, entgiftend und harntreibend. Außerdem enthält sie einen hohen Anteil an Cynarin, einer (erst 1954 entdeckten) Substanz, welche die Galle und die Leber unterstützt und den Cholesterinspiegel senkt. Da verwundert es nicht, dass die Artischocke 2003 zur Arzneipflanze des Jahres gewählt wurde. Zusätzlich ist die Artischocke auch noch reich an Kalium und Magnesium und enthält viel Folsäure,  Vitamin C sowie Kupfer, Eisen, Phosphor, Vitamin B3 (Niacin), Vitamin B6, Zink, Vitamin B5 (Pantothensäure) und Kalzium.

    Superfood TomatenParadeiser –  sommerfrische Verführung im roten Mäntelchen

    Hauptbestandteil der Paradeiser (oder Tomaten) ist Wasser (etwa 95 %), außerdem enthält sie die Vitamine A, B1, B2, B3, C und  Vitamin E,  sekundäre Pflanzenstoffe sowie Mineralstoffe (Kalium) und Spurenelemente. Der rote Farbstoff ist Lycopin, ein Carotinoid, das die Abwehr stärken soll, da es antioxidativ wirkt und das Risiko bestimmter Krebserkrankungen senken soll. Damit es seine Wirkung entfalten kann, muss man die Tomaten allerdings erhitzen. Im Sommer sind sie einfach herrlich erfrischend und auch ein optisch hübscher Farbtupfer bei vielen Gerichten.Weiterlesen

  • All about Superfood / Teil 1

    Immer wieder tauchen in diversen Medien Artikel auf, die uns ähnliche Geschichten erzählen: Irgendwo im verborgenen Regenwald lebt ein indigenes Volk, das seit Jahrhunderten eine besondere Beere (oder Pflanze oder Nuss) verwendet, die reich ist an Antioxidantien, Vitaminen, Omega Fettsäuren und Spurenelementen. Es wird auf verschiedene – meist nicht nachvollziehbare – Studien verwiesen. So sollte dieses Wunder-Lebensmittel = Superfood aus der Natur sogar Heidelbeeren, Sauerkraut oder Zimt in ihrer gesundheitlichen Wirkung übertreffen. Möglicherweise beugen seine Inhaltsstoffe sogar Krebs oder Herzinfarkt und eventuell sogar  Alzheimer vor.

    Kommt Ihnen das bekannt vor? Solche und ähnliche Geschichten werden auch in Food-Blogs verbreitet und sollen zum Kaufen von anregen. Wir wollen doch alle superfit, superjung und superschön werden. Der Sammelbegriff für diese wundersamen Lebensmittel: SUPERFOOD.

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  • Zart besaitet? Teil 2 / die B-Vitamine unter der Lupe

    Mjam für die Nerven

    Die mit Abstand bekannteste Nervennahrung ist der Vitamin B-Komplex. Die B-Vitamine – besonders Vitamin B1, B6 und B12 – sind sowohl an der Nervenfunktion (Erregungsleitung) als auch an der Nervenregeneration und dem Nervenwachstum beteiligt. Eine australische Doppelblind-Studie aus dem Jahr 2011 zeigte dann auch, dass sich bei jenen Testpersonen, die einen Vitamin-B-Komplex bekamen – im Gegensatz zur Placebo-Gruppe – sowohl die nervliche Belastbarkeit als auch die Konzentrationsfähigkeit erhöhte, während gleichzeitig das Stressniveau, die stressbedingte Unkonzentriertheit sowie die stressbedingten Angstzustände, Depressionen und Stimmungstiefs merklich nachließen – und zwar bereits nach einer Vitamin-B-Kur von 12 Wochen Dauer.
    Wenn ihr also besonders stressanfällig seid, dann wäre eine Vitamin-B-Kur  eine äußerst empfehlenswerte Maßnahme! Und das natürlich
    im Rahmen einer insgesamt basenüberschüssigen und vitalstoffreichen Ernährung .
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